Wie füttert man eine fleischfressende Pflanze?
Lerne, wie du fleischfressende Pflanzen richtig fütterst – welche Insekten sie mögen und wann du besser nichts gibst.
Fleischfressende Pflanzen sind faszinierend – sie fangen Insekten, um Nährstoffe zu gewinnen, die im Boden fehlen. Doch viele machen beim Füttern Fehler.
Zunächst: Nicht jede Art muss gefüttert werden. Die meisten wie die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula), Sonnentau (Drosera) oder Kannenpflanze (Nepenthes) fangen ihre Beute selbst. Wenn sie im Haus stehen, kannst du ab und zu kleine Insekten wie Fruchtfliegen, Mücken oder winzige Spinnen geben.
Wichtig:
-
Keine Wurst, Käse oder Fleischreste – das führt zu Fäulnis.
-
Lieber seltener füttern – 1–2 Insekten im Monat reichen völlig.
-
Pflanzen nicht mit den Fingern reizen – das verbraucht Energie.
Die Verdauung funktioniert über Enzyme, die Eiweiß in Nährstoffe zerlegen. Diese ergänzen den stickstoffarmen Boden, auf dem die Pflanzen normalerweise wachsen.
Fazit: Fleischfressende Pflanzen sind autark – wer sie liebt, sollte sie mit Licht, feuchter Luft und Regenwasser „füttern“. Das ist besser als jede Mücke!
Was ist Ihre Reaktion?
Gefällt mir
0
Gefällt mir nicht
0
Liebe
0
Lustig
0
Wütend
0
Traurig
0
Wow
0